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IGS Buxtehude - Neuer Lernweg ab Klasse 5 - Start 2026/2027

Das Lernfleth

Lernen. Zusammen. Schaffen

Mit dem Lernfleth gestalten wir Lernen für morgen: verwurzelt in Buxtehude, offen für neue Ideen und eingebettet in die bewährten Strukturen unserer Schule. Kinder sollen bei uns neugierig bleiben, sich etwas zutrauen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.


Woher der Name kommt

Warum "Lernfleth"?

Der Name verbindet zwei Ideen, die für uns zusammengehören.

Lern -

Bereit für morgen

Was Kinder später einmal können müssen, können wir heute nicht in allen Einzelheiten vorhersagen. Sicher ist aber: Sie brauchen mehr als Fachwissen. Im Lernfleth lernen Kinder, Fragen zu stellen, kritisch und kreativ zu denken, mit anderen zusammenzuarbeiten und ihre eigenen Lernwege bewusster zu gestalten. Orientierung geben dabei unsere Lernleitplanken.

Kritisch denken

Kreativ sein 

Kommunizeren

Kooperieren 

- fleth

Ein Stück Buxtehude

Das Fleth gehört zu Buxtehude. Es prägt die Altstadt, verbindet die Stadt mit ihrer Geschichte und steht für Bewegung, Handel und Aufbruch. Seit dem Mittelalter kamen über die Este Schiffe nach Buxtehude. Das Fleth wurde so zu einem wichtigen Ort für Austausch, Entwicklung und Verbindung zur Welt. Genau daran knüpfen wir mit dem Lernfleth an: Lernen bleibt nicht stehen. Es verbindet Wissen, Menschen und neue Wege.

Seit 1258

Verbindung zur Welt

Grundstein für Entwicklung

Lebendiges Wahrzeichen


Die Idee in einem Satz

Drei Worte, die alles tragen

Im Lernfleth übt Ihr Kind wichtige Grundlagen sicher ein, arbeitet mit anderen an echten Fragen und stellt am Ende etwas Eigenes vor. Drei Begriffe machen sichtbar, was uns dabei wichtig ist: Lernen, Zusammen und Schaffen.

Lernen

Wissen aneignen — und lernen zu lernen

Ihr Kind baut fachliche Grundlagen Schritt für Schritt sicher auf — mit der Zeit, die es braucht, um zentrale Ziele wirklich zu erreichen. Erst wenn etwas sitzt, geht es weiter. Dabei entdeckt Ihr Kind, wie es selbst am besten lernt: mit passenden Strategien, klaren Zielen und regelmäßiger Rückmeldung. Beides zählt — das Können und der Weg dorthin.

Zusammen

Zusammen sein — und zusammen lernen

Im Lernfleth lernt Ihr Kind in einer festen Gemeinschaft. Verlässliche Lehrkräfte begleiten die Kinder, kennen sie gut und geben Orientierung. Zugleich lernen die Kinder miteinander und voneinander: Sie erklären sich Dinge, hören einander zu, übernehmen Verantwortung im Team und erleben, dass Lernen gemeinsam leichter und stärker werden kann. So entsteht ein Rahmen, der Halt gibt — und Mut macht, Neues zu wagen.

Schaffen

Etwas erschaffen — und etwas erreichen

Am Ende steht etwas Eigenes: ein Produkt, eine Präsentation oder eine Lösung, die man zeigen kann. Bevor etwas vorgestellt wird, wird es geprüft, überarbeitet und verbessert. Die Kinder lernen: Gute Ergebnisse entstehen nicht beim ersten Versuch, sondern durch klare Kriterien, Feedback und Sorgfalt. So trägt ein hochwertiges Produkt das Lernen — und aus Können wächst Vertrauen: „Das habe ich geschafft.“


So läuft das Lernen ab

Die große Frage gibt die Richtung — die Grundlagen geben Sicherheit

Im Mittelpunkt stehen die Denkreisen — echte Fragen, denen die Kinder gemeinsam nachgehen. Sie forschen, entwickeln Ideen, arbeiten im Team und gestalten am Ende ein Ergebnis, das sie zeigen können. Damit das gelingt, brauchen sie sichere Grundlagen. Beim Segel setzen üben die Kinder genau das, was sie für den nächsten Lernschritt brauchen: verstehen, anwenden, überprüfen und auf Neues übertragen. So greift beides ineinander: echte Fragen, die neugierig machen — und fachliches Können, das trägt.

Denkreisen

An einer echten Frage forschen

 2026 lernfleth auftritt Denkreise

In den Denkreisen folgt das Lernen einem klaren Weg: Die Kinder starten mit einer bedeutsamen Frage, planen ihre nächsten Schritte, entdecken Zusammenhänge und verstehen immer mehr — bis sie zeigen, was sie herausgefunden haben. Und oft steht am Ende schon die nächste Frage.

Segel setzen

Selbstgesteuert die Grundlagen sichern

2026 lernfleth auftritt Segel setzen

 Beim Segel setzen baut jedes Kind wichtige Grundlagen in klaren Schritten auf. Erst zeigt die Lehrkraft, wie es geht: Ich. Dann wird gemeinsam geübt: Wir. Schließlich kann das Kind es allein: Du. So wächst aus Begleitung Selbstständigkeit — und aus Übung wird das Können, das die Kinder in den Denkreisen brauchen.

Zusammen

Feste Bezugspersonen behalten Ihr Kind im Blick

Das Lernfleth umfasst zwei Klassen. Vier Lehrkräfte begleiten die Kinder gemeinsam. Im Lernfleth heißen sie Navigator:innen.

Die Navigator:innen sind feste Bezugspersonen für das Lernen, für Fragen im Schulalltag und für die persönliche Entwicklung. Sie sind regelmäßig in kleineren Gruppen für die Kinder da, zum Beispiel beim Ankommen, Orientieren und Reflektieren der Lernwoche.

So entsteht Verlässlichkeit: Ihr Kind wird gesehen, findet Orientierung und weiß, an wen es sich wenden kann.


Verlässlicher Rahmen

Persönliche Wege in gemeinsamen Strukturen

Im Lernfleth gibt es feste Orientierungspunkte in der Woche: gemeinsame Starts, klare Lernzeiten und einen verbindlichen Abschluss am Freitag. Dazwischen arbeitet jedes Kind in seinem eigenen Tempo — begleitet von einem Lernplan, der zeigt, was als Nächstes ansteht.

Ankommen

Regelmäßige Orientierung

Die Woche beginnt mit gemeinsamen Phasen des Ankommens und Orientierens. Die Kinder kommen zur Ruhe, nehmen den Tag oder die Woche in den Blick und starten gemeinsam.

Instruktionen

Feste Zeiten

Zu festen Zeiten erklärt und zeigt die Lehrkraft neue Inhalte — der Ich-Schritt im Segel setzen. Auch in den Denkreisen gibt es gemeinsame Phasen für Austausch, Klärung und nächste Schritte. Diese Zeiten geben Orientierung und sorgen dafür, dass alle Kinder eine verlässliche Grundlage für ihr Lernen haben.

Zeigen & abschließen

Jeder Freitag

Am Freitag wird sichtbar, was die Woche gebracht hat: in der kleinen Gruppe oder im gemeinsamen Rahmen. Danach schauen die Kinder zurück, würdigen ihre Ergebnisse und planen die nächsten Schritte.

Persönliche Lernzeit

Dazwischen — dein Weg

Zwischen diesen Orientierungspunkten arbeitet jedes Kind an seinen nächsten Schritten: beim Segel setzen an sicheren Grundlagen und in den Denkreisen an echten Fragen.

Das geschieht in unterschiedlichen Formen: mal eigenständig, mal mit einer Partnerin oder einem Partner, mal im Team und immer wieder begleitet durch Lehrkräfte. Die Kinder erklären sich Dinge, üben gemeinsam, geben Rückmeldung und lernen voneinander.

Der Lernplan hilft dabei, den Überblick zu behalten, im passenden Tempo zu arbeiten und die nächsten Schritte zu erkennen.

Segel setzen

Denkreisen

Zusammen lernen


Räume mit Aufgabe

Für jede Lernform der passende Ort

Erklären, gemeinsam arbeiten, in Ruhe üben, gestalten — oder zwischendurch einmal durchatmen: Im Lernfleth hat jeder Raum eine Aufgabe. Die Kinder wechseln bewusst zwischen diesen Orten. So lernen sie, welche Umgebung ihnen gerade hilft: für Konzentration, Austausch, Kreativität oder neue Orientierung.

Ankerraum

Der feste Ort der Flethgruppe

Hier kommt die Flethgruppe zusammen: der feste Ort für den Start der Denkreisen, für Planung, Austausch und Reflexion. Je nach Lernphase wird hier ruhig gearbeitet, geübt oder im Team ausgewertet — der Raum bleibt derselbe, das gibt Verlässlichkeit.

Gruppenraum

Für gemeinsames Arbeiten

Im Gruppenraum entstehen Ideen im Austausch — der eigene Ort für den Wir-Schritt. Die Kinder arbeiten hier zu zweit oder im Team, entwickeln Lösungen, geben Rückmeldung und bringen ihre Gedanken zusammen.

Lernflur

Für ruhiges und eigenständiges Arbeiten

Der Lernflur ist der ruhige Arbeitsbereich für den Du-Schritt: Hier übt, vertieft und arbeitet jedes Kind konzentriert und selbstständig an seinen nächsten Schritten.

Instruktionsraum

Für Erklärung, Austausch und neue Schritte

Hier erklärt und zeigt die Lehrkraft neue Inhalte — der Ich-Schritt im Segel setzen. Auch in den Denkreisen ist er der Ort für gemeinsamen Austausch und die nächsten Schritte.

Fachräume

Für das Lernen mit Kopf, Hand und Körper

Kunst, Musik, Sport, Technik und die NaWi-Labore eröffnen besondere Möglichkeiten. Hier wird gestaltet, experimentiert, ausprobiert und praktisch gearbeitet.

G.E.N.I.E.-Raum

Ein ruhiger Ort im Sicheren Hafen

Der G.E.N.I.E.-Raum ist Teil unseres "Sicheren Hafens". Er bietet Kindern einen geschützten Ort zum Durchatmen, Nachdenken, Entspannen oder konzentrierten Arbeiten — mit erfahrener pädagogischer Begleitung an ihrer Seite.


Selbstständig werden

Verantwortung, die langsam wächst

Niemand muss schon selbstständig sein, wenn das Lernfleth beginnt. Selbstständigkeit entsteht Schritt für Schritt — mit klaren Strukturen, Begleitung und wachsender Verantwortung.

In vier Stufen lernen die Kinder, ihr eigenes Lernen immer bewusster zu planen, zu steuern und zu reflektieren. Dabei geht jedes Kind seinen Weg im passenden Tempo.

Und spürt mit der Zeit immer mehr: „Ich kann das.“

Stufe 1

Neustarter:in

Ich finde mich zurecht und lerne den Rhythmus kennen.

Stufe 2

Aufsteiger:in

Ich plane erste Schritte selbst und behalte meine Ziele im Blick.

Stufe 3

Durchstarter:in

Ich steuere meine Woche zunehmend selbstständig und hole mir gezielt Hilfe.

Stufe 4

Lernprofi

Ich arbeite eigenständig — und unterstütze auch andere beim Lernen.


Zwei Wege, ein Jahrgang

Ein gemeinsames Ziel

Mit dem Lernfleth kommt ein neuer Lernweg hinzu. Er ersetzt den bewährten Lernraum nicht, sondern ergänzt ihn.

Beide Wege gehören zur IGS Buxtehude. Beide Wege führen zu denselben Abschlüssen. Und beide Wege haben dasselbe Ziel: Kinder gut zu begleiten, fachlich stark zu machen und sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit zu unterstützen.

Neuer Weg

Lernfleth

Zwei Klassen lernen in einer gemeinsamen Lernstruktur mit vier festen Navigator:innen. Im Mittelpunkt stehen sichere Grundlagen und echte Fragen, denen die Kinder gemeinsam nachgehen.

Bewährter Weg

Lernraum

Der Lernraum arbeitet in der vertrauten Klassenstruktur mit klarer Führung, einem gemeinsamen Stundenplan und dem bekannten Aufbau der Grundlagen im Fachunterricht.


Häufig gestellte Fragen

Ehrliche Antworten

Lernt mein Kind dasselbe wie in den anderen Klassen?

Ja. Grundlage sind dieselben niedersächsischen Vorgaben und schulinternen Arbeitspläne wie im übrigen Jahrgang. Auch das Lernfleth führt zu denselben Abschlüssen wie alle anderen Klassen unserer Schule.

Anders ist der Weg dorthin — nicht das Ziel. Die Kinder arbeiten selbstständiger und projektorientierter, aber nicht ohne Fachlichkeit: Neue Inhalte werden erklärt, Grundlagen werden gesichert und die Lernschritte werden von Lehrkräften begleitet.

Bekommt mein Kind genug Halt und Struktur?

Ja. Gerade darauf legen wir im Lernfleth großen Wert. Feste Navigator:innen, regelmäßige Phasen zum Ankommen, Orientieren und Reflektieren sowie klare Lernzeiten geben den Kindern Halt.

Auch der Ablauf Ich – Wir – Du hilft: Erst wird gezeigt und erklärt, dann gemeinsam geübt, schließlich arbeitet das Kind zunehmend selbstständig weiter.

Selbstständigkeit wird dabei nicht vorausgesetzt. Sie wächst Schritt für Schritt — mit Begleitung, klaren Zielen und verlässlichen Strukturen.

Wer kümmert sich um mein Kind?

Vier feste Navigator:innen begleiten die beiden Lernfleth-Klassen gemeinsam. Das sind Lehrkräfte, die die Kinder in kleineren Gruppen regelmäßig im Blick haben, verlässliche Ansprechpersonen für sie sind und mit ihnen regelmäßig ins Gespräch über ihre Lernentwicklung gehen.

Sie unterstützen beim Lernen, helfen bei Fragen im Schulalltag und begleiten die persönliche Entwicklung der Kinder. So weiß Ihr Kind, an wen es sich wenden kann — und Sie als Eltern wissen, wer Ihr Kind begleitet.

Passt das Lernfleth zu meinem Kind?

Das Lernfleth kann gut zu Kindern passen, die neugierig sind, gerne mit anderen lernen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen möchten.

Das muss noch nicht perfekt gelingen — im Lernfleth lernen die Kinder genau das: mit Begleitung, klaren Strukturen und im passenden Tempo.

Ist das schon offiziell - oder ein Versuch?

Ja, das Lernfleth ist offiziell beschlossen — von der Gesamtkonferenz unserer Schule. Grundlage sind die niedersächsischen Vorgaben für die Integrierte Gesamtschule und die schulinternen Arbeitspläne unserer Fächer.

Das Lernfleth ist damit kein loses Zusatzprojekt, sondern ein regulärer Lernweg innerhalb unserer Schule.

Wichtig ist: Der bewährte Lernraum bleibt vollständig erhalten. Das Lernfleth kommt als zweiter Weg hinzu. Beide Wege werden parallel weiterentwickelt — keiner auf Kosten des anderen.

Wie wird entschieden, wer ins Lernfleth kommt?

Es gibt kein Auswahlverfahren nach Leistung. Übersteigt die Nachfrage die Zahl der Plätze, entscheidet die Schule nach pädagogischen und organisatorischen Überlegungen — nicht nach Noten oder Leistung.

Im Rahmen der Anmeldung bitten wir Eltern um eine kurze Einschätzung zur Selbstorganisation ihres Kindes; sie fließt mit in diese Überlegungen ein.

Aktuelle Informationen zum Anmeldeverfahren an der IGS Buxtehude finden Sie auf der Homepage.

Wie werden Leistungen bewertet?

An unserer IGS gibt es bis Klasse 9 keine Noten. Die Kinder erhalten Lernentwicklungsberichte, die zeigen, welche Kompetenzen sie bereits erreicht haben und woran sie weiterarbeiten.

Auch im Lernfleth arbeiten die Kinder an denselben Lernzielen wie der übrige Jahrgang. Ihre Kompetenzen zeigen sie in klassischen Klassenarbeiten und in alternativen Prüfungsformaten.

Wichtig ist uns: Leistungsbewertung soll nicht nur feststellen, was am Ende herauskommt. Sie soll den Kindern helfen zu verstehen, was sie schon können, was der nächste Schritt ist und wie sie daran weiterarbeiten können.

Wird das Lernfleth noch weiterentwickelt?

Ja. Das Lernfleth startet im Schuljahr 2026/27 mit Jahrgang 5 und wächst dann Schritt für Schritt mit dem Jahrgang weiter.

Das Grundkonzept steht: feste Navigator:innen, sichere Grundlagen, Lernen an echten Fragen, klare Strukturen und regelmäßige Reflexion. Gleichzeitig werden wir im ersten Jahr genau hinschauen, Erfahrungen auswerten und das Konzept weiter verbessern.

So entwickeln wir das Lernfleth nicht am Reißbrett fertig, sondern verantwortungsvoll im Schulalltag weiter — gemeinsam mit den Kindern, den Lehrkräften und im Austausch mit den Eltern.

Was passiert, wenn sich zeigt, dass ein anderer Lernweg besser passt?

Kinder entwickeln sich. Deshalb schauen wir gemeinsam hin, wenn ein Lernweg nicht gut passt.

Dann suchen wir im Gespräch mit Ihnen und Ihrem Kind nach einer passenden Lösung — sorgfältig begleitet und ohne Druck.

Los geht's

Lernfleth kennenlernen

Schauen Sie mit Ihrem Kind vorbei, stellen Sie Ihre Fragen — und entscheiden Sie in Ruhe, welcher Weg passt.

Schnuppertag für den neuen Jahrgang 5: 11.03.2027

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